Der SZB von 1951 bis 2000

1953

Mit einer Jubiläumsdelegiertenversammlung in St. Gallen feiert der SZB am 26. und 27. September sein 50-jähriges Bestehen. Im St. Galler Industrie- und Gewerbemuseum findet eine Jubiläumsausstellung zum Thema "Blinde sehen" statt.

1974  

Der SZB und die Zentralstelle für Heilpädagogik in Luzern beschliessen, gemeinsam einen "Ausbildungskurs für das Fachpersonal im Sehbehindertenwesen" durchzuführen. Damit soll die Qualität der Fachhilfe verbessert werden. Der SZB übernimmt die Kosten, der SZH die Durchführung des Kurses. Es ist die Geburtsstunde des heutigen Fort- und Weiterbildungsangebotes des SZB, welches dem Fachpersonal im Sehbehindertenwesen jedes Jahr rund 60 Kurse anbietet.


1975  

Der SZB führt den ersten Langstock-Trainerkurs in Zürich durch. Der Kurs schult Fachleute darin, die Anwendung des weissen Stocks an Betroffene zu vermitteln.


1984  

Der SZB bezieht seine heutigen Räumlichkeiten an der Schützengasse 4 in St. Gallen.

Fachleute besuchen einen vom Bundesamt für Sozialwesen finanzierten Ausbildungskurs für Low Vision (Sehrestförderung) in Schweden. In der Folge baut der SZB diesen Bereich in der Schweiz kontinuierlich auf. Fachstellen für optische Hilfsmittel werden eröffnet und die Forschung im Bereich Low Vision vorangetrieben.

1986

Der SZB finanziert den Aufbau einer Ludothek für blinde und sehbehinderte Personen. Die "Schweizerische Ludothek für Blinde und Sehbehinderte des SZB" wird heute ganz vom SZB getragen. Benutzerinnen und Benutzer können aus über 1000 tastbaren Spielen auswählen. Dazu kommen über 300 taktile Bilderbücher.

1994  

Mit einem Festakt feiert der SZB in Olten 10 Jahre Low Vision in der Schweiz.

In St.Gallen findet ein Treffen der POND-Mitglieder statt. Die "Partnership Of Non-Profit-Distributors of Appliances an Devices for the Visually Handicapped" ist ein Zusammenschluss von führenden europäischen Blindeninstitutionen aus elf verschiedenen Ländern. Hauptziel von POND ist es, Hilfsmittel zu möglichst günstigen Konditionen gemeinsam einzukaufen oder zu produzieren.

1998

Der SZB verleiht erstmals den Preis "Canne blanche" für besondere Leistungen zugunsten blinder und sehbehinderter Menschen in der Schweiz. Preisträger ist der "Elektronische Kiosk für blinde und sehbehinderte Menschen", dank dem betroffene Personen Tageszeitungen und Zeitschriften per Computer abrufen und lesen können. Die Preisstatue wurde von der blinden Künstlerin Priska Meier kreiert.

1999

Die Taubblinden-Beratung feiert ihr 75-jähriges Bestehen.

2000

In Zusammenarbeit mit der Zentralstelle für Heilpädagogik in Luzern richtet die Taubblindenberatung des SZB eine Ombudsstelle ein.

Der zum zweiten Mal verliehene Preis "Canne blanche" geht an die SOS-Bahnhofhilfe.